Über die ÖGDKA

Der Vorstand

Wir sind ein 12 köpfiges Team aus engagierten Dermatolog:innen unterstützt von zwei erfahrenen Parmazeut:innen.

“Unser Credo ist evidenzbasierte Fortbildung auf dem neuesten Stand der Ästhetisch-medizinischen Entwicklungen an die jungen Fachärzte:innen weiterzugeben. Deshalb gibt es seit über 30 Jahren eine hochkarätig besetzte Jahrestagung die regen Zuspruch erfährt.”

Univ. Prof. Dr. Daisy KOPERAPräsidentin
Präsidentin

Univ. Prof. Dr. Daisy KOPERA

Seit 40 Jahren bin ich in an der MedUniGraz in der Klinik für Dermatologie tätig und habe viel Erfahrung mit „störenden“ Hautveränderungen wie Gesichtsdermatosen&Haarerkrankungen sammeln und neue Laseranwendungen sowie Methoden zur Hautalterungsprophylaxe verfeinern können. Im Zentrum für Ästhetische Medizin haben wir diese auch als einzige Hautklinik in Österreich in die Lehre integriert, denn eine fundierte Ausbildung ist der wichtigste Grundstein, um diese Behandlungsmethoden auch seriös durchführen zu können.

Die Jahrestagungen der ÖGDKA, an deren Programm ich nun seit über 20 Jahren mitgestalten darf, legen den Fokus auf praxisrelevante Take-Home-Messages.

Denn, Wissen kann man weitergeben, ohne es zu verlieren!

Vizepräsident

Dr. Gregor HOLZER

Durch die Kombination aus wissenschaftlicher Expertise und über 20 Jahren einschlägiger Erfahrung in der Dermatologie, erfahren Sie in der Ordination von Dr. Gregor Holzer umfassende, nachhaltige Betreuung.

Gerade in heutigen Zeiten stehen der Dermatologie unzählige Behandlungsmethoden zur Verfügung. Durch eine enge Zusammenarbeit mit der Forschung und führenden Pharmaunternehmen stellt Dr. Holzer immer die besten Resultate mit dem größten Behandlungserfolg für seine Patienten in den Fokus.

Ehren-Präsidentin

Univ. Prof. Dr. Jolanta B. SCHMIDT

Ehrenmitglied

Mag. Pharm. Dr. Erich Leitner

Der geballten medizinischen Kompetenz der ÖGDKA naturwissenschaftliches Detailwissen zur Seite zu stellen war der Ausgangspunkt. Dabei hat es sich als vorteilhaft erwiesen, die Gesellschaft auch organisatorisch zu begleiten.
Die Einbringung von Aspekten aus den pharmazeutischen und kosmetischen Wissenssphären akademischer, gewerblicher und industrieller Bereiche – unter Einbeziehung zusätzlicher Fachgesellschaften – war und ist die von mir wahrgenommene Aufgabe. Aus der anfänglichen Begleitung ist eine langjährige Involvierung in das aktuelle Geschehen und die stete Entwicklung geworden.
Der persönliche Horizont hat sich dank des laufenden Fortschreitens deutlich erweitert, denn es wurde nicht nur mit den neuesten Erkenntnissen Schritt gehalten, sondern auch zukunftsweisende Orientierung gesetzt. Es ist eine große Befriedigung, die Pflege und Weitergabe dieses Wissens zu unterstützen.

Mag.pharm. Dr. Erich Leitner
Geboren 1951 in Wien
Studium der Pharmazie und Pharmazeutischen Chemie in Wien

Abgeschlossene Tätigkeiten

  • Unterrichtender als Assistent, später als Lektor an Universitäten und Fachhochschulen Vortragender in Institutionen der universitären und berufsbegleitenden Aus-, Fort- und Weiterbildung
  • Analytiker im Apothekerlabor
  • Verantwortlicher für Produktion und Entwicklung in der Pharmazeutischen Industrie
  • Langjähriger Geschäftsführer der Österreichischen Chemischen Gesellschaft
  • Gerichtlich beeideter Sachverständiger am Landesgericht Leoben zu Arzneimitteln und Kosmetika
  • Österreichisches Mitglied der Expertengruppe PHP des Europäischen Arzneibuches
  • Sekretär der AG Ästhetische Dermatologie und Kosmetologie der ÖGDV
  • Wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Publikationen, Patentautor, fach- und standespolitische Aktivitäten,
  • Mittarbeit in internationalen und nationalen naturwissenschaftlichen und dermatologischen Gesellschaften

Aktive Funktionen

  • Inhaber der ELC® – Unternehmensberatung Pharma-Cosmetics-Food, Bruck an der Mur
  • Konsulent der Interessensplattform „kosmetik transparent“
  • Mitglied der Tierversuchskommission des Bundes am BMFWF
Schriftführerin

Priv. Doz. Dr. Julia VALENCAK

Seit nahezu 30 Jahren in der Dermatologie tätig, umfasst meine klinische Arbeit das gesamte Spektrum der konservativen Dermatologie. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf chronischen Hauterkrankungen, entzündlichen Gesichtsdermatosen sowie der Laserdermatologie. Darüber hinaus beschäftige ich mich seit vielen Jahren mit altersbedingten Hautveränderungen. Die Tätigkeit an der Universitätsklinik für Dermatologie, wissenschaftliche Arbeit und langjährige Erfahrung in der Praxis prägen dabei meinen Behandlungsansatz. Besondere Freude bereitet mir die Vermittlung von Wissen und praktischen Erfahrungen an junge Kolleginnen und Kollegen sowie die Begleitung ihres beruflichen Werdegangs.

Stv. Schriftführerin

Dr. Ulrike JUST

Kassier

Prim. Univ. Prof. Dr. Franz TRAUTINGER

Nach Facharztausbildung in Wien und Münster und langjähriger Tätigkeit als Oberarzt an der Universitäts-Hautklinik in Wien leite ich seit 2006 die Abteilung für Haut- und Geschlechtskrankheiten am Universitätsklinikum St. Pölten und das dort angesiedelte Karl Landsteiner Institut für dermatologische Forschung. Neben meiner Tätigkeit als Vorstandsmitglied der ÖGDKA bin ich Professor an der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften, Vizepräsident der Österreichischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie, Vorstandsmitglied der International Union of Photobiology, Vorsitzender der Kommission für Ethik und wissenschatliches Fehlverhalten der Karl Landsteiner Privatuniversität, stellvertretender Vorsitzender der Ethikkommission des Landes Niederösterreich und Deputy Editor-in-Chief des Journals der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft. Meine klinischen und wissenschaftlichen Interessen gelten der Patientenbetreuung, Lehre, Ausbildung und Forschung in der gesamten Breite unseres Fachgebietes.

Beisitzer

Dr. Sylvia PERL-CONVALEXIUS

Schon meine Ausbildung im AKH konnte mein vertieftes Interesse an der wissenschaftlichen Grundlage und Erforschung von den altersspezifischen Vorgängen wecken. Hormonelle Beeinflussung der Haut, exogene Hautalterung und Methoden zur Verbesserung des Hautbildes in jedem Lebensalter waren und sind meine Anliegen. Genauso wichtig ist mir aber auch die fundierte Anwendung im niedergelassenen Bereich. Mit der ÖGDKA gelingt es Wissenschaft und Praxis zeitgemäß, praxisnah und top aktuell zu vermitteln.

Beisitzer

Prof. Priv. Doz. Mag. DDr. Klaus EISENDLE, MBA

Seit 15 Jahren leite ich die dermatologische Abteilung in Bozen. Mein klinischer und wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt in der Dermatochirurgie und Immunologie. Ein besonderer Fokus meiner Forschung liegt auf dermatoonkologischen Fragestellungen, Therapie von Allergien, sowie der Weiterentwicklung operativer Techniken. Neben der täglichen klinischen Arbeit ist dem Team der ÖGDKA die (dermatochirurgische und ästhetische) Ausbildung junger KollegInnen ein großes Anliegen. Interessierten KollegInnen würde ich deshalb eine Mitgliedschaft bei der ÖGDKA ans Herz legen.

Beisitzer

Dr. med. Kaan HARMANKAYA

Ich bin Facharzt für Dermatologie und Inhaber der Praxis am Kärntner Ring in Wien. Mein Schwerpunkt liegt auf der ästhetischen Dermatologie mit besonderer Expertise in InjectablesSkin Quality Treatments und Energy-Based Device Treatments. Als Mitglied des Vorstandes der ÖGDKA und Faculty Member des Allergan Medical Institute (AMI)engagiere ich mich in der ärztlichen Fort- und Weiterbildung und gebe moderne Behandlungskonzzepte, innovative Techniken sowie praxisnahe Tipps und Tricks an junge Kolleginnen und Kollegen weiter. Kontinuierliche Weiterbildung, wissenschaftlich fundierte Medizin und natürlich wirkende Behandlungsergebnisse bilden die Grundlage meiner täglichen Arbeit.

Beisitzer

Dr. med. univ. Philipp WEBER

Sicherheit in der Ästhetik: Warum Fortbildungen bei Botulinumtoxin-Behandlungen essenziell sind

Botulinumtoxin ist der Goldstandard in der ästhetischen Medizin zur Behandlung von mimischen Falten. Doch der scheinbar unkomplizierte „kleine Piks“ erfordert ein Höchstmaß an medizinischer Expertise. Um das Risiko von Komplikationen zu minimieren und natürliche Ergebnisse zu garantieren, sind kontinuierliche Fortbildungen für behandelnde Ärztinnen und Ärzte unerlässlich. Erfahren Sie, warum die ÖGDKA höchste Standards in der medizinischen Weiterbildung setzt.

Botulinumtoxin (häufig umgangssprachlich unter Markennamen wie Botox® zusammengefasst) gehört zu den am häufigsten durchgeführten minimalinvasiven Eingriffen weltweit. Die Nachfrage von Patientenseite steigt kontinuierlich – und damit auch die Zahl der Anbieter. Doch die ästhetische Medizin verzeiht keine Fehler: Eine unzureichende Injektionstechnik oder mangelnde anatomische Kenntnisse können zu unerwünschten und für den Patienten stark belastenden Ergebnissen führen.

Die unterschätzte Komplexität: Mögliche Komplikationen

Die Gesichtsanatomie ist hochkomplex. Muskelstränge, Nervenbahnen und Blutgefäße liegen oft nur Millimeter voneinander entfernt und variieren von Patient zu Patient. Wird Botulinumtoxin nicht präzise injiziert, falsch dosiert oder in die falsche Gewebeschicht eingebracht, drohen unangenehme Nebenwirkungen.

Zu den häufigsten, oft technikbedingten Komplikationen zählen:

  • Ptosis (Hängelid oder hängende Augenbrauen): Durch ungewollte Diffusion des Wirkstoffs in benachbarte Muskeln.
  • Asymmetrien: Ein ungleichmäßiges Gesichtsbild beim Sprechen oder Lächeln.
  • Mangelnde Mimik („Maskengesicht“): Eine Überdosierung führt zum Verlust der natürlichen emotionalen Ausdrucksfähigkeit.
  • Schwellungen und Hämatome: Oft durch mangelnde Kenntnis des exakten Gefäßverlaufs.

Der Schlüssel zur Prävention: Die meisten dieser Komplikationen sind keine unvermeidbaren Nebenwirkungen des Präparats, sondern resultieren aus Anwendungsfehlern. Sie lassen sich durch fundiertes Wissen und praktische Erfahrung nahezu vollständig vermeiden.

Warum ein einmaliger Kurs nicht ausreicht

Die ästhetische Medizin entwickelt sich rasant weiter. Neue Injektionstechniken, verfeinerte Präparate und ein tieferes Verständnis der Gesichtsalterung erfordern ein kontinuierliches Update des eigenen Wissens. Eine einmalige Basisschulung reicht heute nicht mehr aus, um auf Dauer höchste Qualität und Sicherheit zu gewährleisten.

Eine hochwertige, regelmäßige Fortbildung umfasst:

  1. Topografische Anatomie-Updates: Regelmäßiges Auffrischen der komplexen Gefäß- und Muskelanatomie (z.B. durch Präparationskurse).
  2. Maßgeschneiderte Behandlungspläne: Das Verständnis dafür, dass Botulinumtoxin heute nicht mehr starr nach „Schema F“ injiziert wird, sondern individuell an die Muskelaktivität und Anatomie des Patienten angepasst werden muss.
  3. Komplikationsmanagement: Zu wissen, wie man im Ernstfall richtig und schnell reagiert, ist das wahre Markenzeichen eines Experten.

Die Rolle der ÖGDKA: Qualitätssicherung in der dermatologischen Ästhetik

Als Österreichische Gesellschaft für Dermatologische Kosmetik und Altersforschung (ÖGDKA) sehen wir es als unsere Kernaufgabe, die Patientensicherheit durch exzellente ärztliche Weiterbildung zu sichern.

Wir bieten unseren Mitgliedern und interessierten Kolleginnen und Kollegen:

  • Praxisnahe Hands-on-Workshops: Unter der Anleitung erfahrener Experten werden moderne und sichere Injektionstechniken trainiert.
  • Wissenschaftliche Fundierung: Unsere Fortbildungen basieren stets auf den neuesten klinischen Studien und internationalen Leitlinien.
  • Interdisziplinärer Austausch: Ein starkes Netzwerk, um schwierige Fälle zu diskutieren und vom Wissenstransfer zu profitieren.

Wer sich als Arzt bei der ÖGDKA fortbildet, signalisiert seinen Patienten ein klares Bekenntnis zu Qualität, Sicherheit und natürlichen, ästhetischen Ergebnissen.

Fazit: Patientensicherheit durch Expertise

Der Einsatz von Botulinumtoxin ist eine ärztliche Heilbehandlung, die in die Hände von gut ausgebildeten Spezialisten gehört. Die beste Versicherung gegen Komplikationen ist und bleibt die stetige Fortbildung.

Sie möchten Ihre Expertise in der ästhetischen Medizin erweitern oder vertiefen? Informieren Sie sich jetzt auf der Website der ÖGDKA über unsere kommenden Zertifizierungskurse und Workshops zum Thema Botulinumtoxin und Filler!

Rechnungsprüfer

Mag.pharm. Barbara LENOBEL-SIEGL

Ich beschäftige mich als Mikronährstoffapothekerin leidenschaftlich mit innerlicher und äußerlicher Gesundheit und Schönheit,basierend auf der Zufuhr körpereigener Stoffe.  Ein besonderes Anliegen ist mir die Magistrale Rezeptur,um die Lücken,die die schulmedizinischen topischen Fertigpräparate teilweise hinterlassen, zu schließen und um jedem Patienten eine individuell passende Medikation/Pflege bieten zu können.

Rechnungsprüfer

Priv. Doz. Dr. Johanna LATZKA

Ich bin Oberärztin am Universitätsklinikum St. Pölten. Meine klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen auf seltenen Hauttumoren, weißem Hautkrebs und dessen Vorstufen sowie der dermatologischen Versorgung älterer Patientinnen und Patienten. Ein besonderes Anliegen ist mir die Hautkrebsprävention und die Früherkennung von Hauttumoren. In meiner täglichen Arbeit setze ich mich für eine evidenzbasierte, patientenorientierte dermatologische Versorgung sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung von Präventions- und Behandlungskonzepten in der Dermatoonkologie ein.

Unsere Philosophie

Fortbildung ist unser Anliegen, denn gerade in einem medizinischen Fachbereich der sich in manchen Belangen zwischen Schulmedizin und Zeitgeist bewegt ist es wichtig am neuesten Stand zu sein um seriös ärztlich tätig zu sein - unseren Patient:innen zuliebe!

Leitkultur

Evidenzbasierte, zeitgemäße ästhetische Medizin

Ästhetische Medizin ist keine Zauberei. Mittlerweile gibt es viele Massnahmen um Zeichen der Hautalterung zu mildern. Dabei müssen Nutzen und Risiko in jedem Fall individuell abgewogen und in verständlicher Sprache mit den Patient:innen besprochen werden.

01

Hautpflege und Dermokosmetik

Täglich Hautpflege gesunder Haut und therapiebegleitende Hautpflege erkrankter Haut umfassen einfache grundlegende Massnahmen um die Haut widerstandsfähig und gesund zu erhalten.

02

Altersforschung

Alt werden ohne alt auszusehen:
Wir können die Zeit nicht zurückdrehen, aber wir wissen viel über (Haut-)gesundes Älterwerden und präsentieren jedes Jahr die neuesten Ergebnisse aus der Altersforschung.

03